Softwareentwicklung für Real-Time-Intelligence.
Die Umsetzung der Anforderungen von Real-Time Intelligence beginnt bereits im Consulting, setzt sich über die Requirement Phase fort und beeinflusst auch das Modell für Softwareentwicklung.
Daher setzt OSTHUS im Vorgehensmodell für Softwareentwicklung auf 7 Entwicklungsprinzipien. Die 7 Entwicklungsprinzipien1. Prinzip Der Prozess der Softwareentwicklung ist als komplexes, adaptives System zu behandeln.
2. Prinzip Die Geschäftsprozessgestaltung (Analyse und Design) ist integraler Teil der robusten Gestaltung von Architektur und Begriffswelt (Geschäftsobjekte): Struktur und Prozess gehören zusammen.
3. Prinzip Die eher willkürliche Trennung von Geschäftsprozessgestaltung, Systemanalyse, Systemdesign und Implementierung berücksichtigt eventuell vorhandene vertragliche Rahmenbedingungen, muss aber für eine Gesamtoptimierung überwunden werden.
4. Prinzip Der Systemgestalter muss federführend den gesamten Zyklus der Softwareentwicklung abdecken.
5. Prinzip Die Identifikation und das Design von Mustern auf allen Ebenen (Kommunikation, Prozess, Begriffswelt, Design, Architektur) entsprechend den Zielen (Strategien und Prinzipien) ist zentral für die Erstellung eines zukunftsfähigen Systems: - Verhaltensmuster
- Organisationsmuster
- Prozess-Muster
- Analyse-Muster: Domain-Muster, Applikations-Muster, Architektur-Muster, usw.
- Design-Muster: Entwurfs-Muster, Architektur-Muster, Schnittstellen-Muster, usw.
6. Prinzip Offene, visuelle Kommunikation ist das Mittel der Wahl, um sowohl den Entwicklungsprozess als auch das System adaptiv zu erstellen.
7. Prinzip Die Softwareentwicklung erfolgt modellgetrieben: Automatisierung genießt einen hohen Stellenwert, muss aber gleichzeitig den Ansprüchen der agilen Iterationen gerecht werden. |